Sprengel Museum Hannover

Geladener Wettbewerb, 2. Platz

Rechte Winkel, Schwarz und Weiß. Ecken und Kanten, die auf die Sammlung und auf die Architektur verweisen und in einem strengen und doch verspielten Raster alles zusammenhalten. Streng, archetypisch und spielerisch – was wie ein Widerspruch klingt, verbindet sich in unserem Wettbewerbsbeitrag zum neuen Corporate Design für das Sprengel Museum Hannover mühelos zu einem nahezu unendlich variierbaren Gestaltungssystem. Der bisherige Schriftzug wurde sanft überarbeitet, seine Prägnanz durch eine engere Spationierung sowie eine etwas kräftigere Strichstärke aber deutlich erhöht. Dazu kommt das zentrale Element des neuen Corporate Designs. Die archetypische Form des S bezieht sich damit einerseits auf die prägnante Erscheinung des Erweiterungsbaus und andererseits – in seiner geometrischen Reduktion – auf zentrale Werke und Grundlagen der Sammlung: Schwitters, Lissitzky, Moholy-Nagy. Das Raster ist spielerisch und klar zugleich. Es passt sich an jedes denkbare Format an und öffnet durch seine Flexibilität einen nahezu unerschöpflichen Pool an Einsatzmöglichkeiten.

Farbe wird nur sehr sparsam eingesetzt, das Museum steht im Hintergrund und dient in einem klar definierten Rahmen der Kunst als Bühne. Das Corporate Design System ist dabei so angelegt, dass graduelle Weiterentwicklungen über mehrere Jahre mitgedacht wurden. Auch spezielle Angebote der Museumspädagogik (z.B. für Kinder) lassen Spielraum zur Interpretation des Rasters, ob aus bunten Konfetti, Bauklötzen oder Pinselstrichen.


Projektteam

Linn Kleeberg, Cora Akdogan, Daniel Perraudin

Projektumfang

  • Konzeption
  • Wort- und Bildmarke
  • Kommunikations- & Marketingmaterialien
  • Monatsleporello
  • Plakatkampagnen
  • Imagekampagne
  • Projektplan